Keyworker Oberkasselplus 

Kunst, Kultur und Soziales verbinden

 

Der nächste Termin für den Jour fixe:

Montag, 05.08.2019, 10:30 Uhr

Regelmäßiger Treffpunkt ist jeden 1. Montag des Monats von 10:30 - 12:30 Uhr im Pavillon der Diakonie, Oberkasseler Straße 53, Düsseldorf. Gäste sind herzlich eingeladen.

Aktuelles

Das interkulturelle Projekt „Deutsch-Japanische Begegnungen“ (Arbeitstitel) der Keyworker Oberkasselplus

Kurzbeschreibung: Wir Keyworker Oberkasselplus planen ein interkulturelles Projekt, das sich mit den Beziehungen zwischen der Japanischen Gemeinde in Düsseldorf und der einheimischen Bevölkerung auseinandersetzen wird. Viele der in Düsseldorf lebenden Japaner wohnen im linksrheinischen, wo sich u.a. auch die japanische Schule, Kitas und die Tempelanlage befinden. Deshalb und weil es auch unser Lebensraum ist wird sich der Schwerpunkt des Projektes auf die linksrheinischen Stadtteile Düsseldorfs beziehen. Dabei sollen die persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse im Zusammenhang mit den Begegnungen zwischen zwei sehr unterschiedlichen Kulturen im Vordergrund stehen.

Mit Hilfe einer Wanderausstellung und diverser Begleitveranstaltungen sollen Unterschiede dargestellt, Informations- und Kommunikationsdefizite abgebaut und Begegnungsmöglichkeiten geschaffen und erweitert werden.

 

Am 20. Juli und 17. August 2019 von 10 bis 13 Uhr laden wir Sie ein zu einem Kreativ-Workshop im Pavillon der Diakonie, Oberkasseler Str.53 ein, bei dem wir u.a. Fotos, Comics oder westliche Darstellungen mit entsprechenden fernöstlichen Darstellungen zu Collagen verarbeiten wollen. Das Angebot ist kostenlos. Das Material ist vorhanden.

 

Anmeldung Diakonie im zentrum plus Oberkassel, Gemünder Straße 5, 40547 Düsseldorf

Telefon: 0211 586 77 113, Fax: 0211 586 77 115,E-Mail: silvia.meissler@diakonie-duesseldorf.de

Textbroschüre und Bildband sind erhältlich

 

Unsere erfolgreiche Ausstellung "Rebellion im Dorf, Düsseldorf '68" ist beendet. Die Bildtafeln der Ausstellung und die Geschichten der Zeitzeugen wurden von uns für einen Druck aufbereitet. Der Bildband und die Textbroschüre sind im zentrum plus Oberkassel bei Frau Meißler erhältlich.

Gemünder Straße 5, 40545 Düsseldorf, Öffnungszeiten: montags bis freitags: 9-17 Uhr, Telefon 0211 586 77 111

Zusammen mit dem VVV Oberkassel, dem BDA Bund Deutscher Architekten – Ortsgruppe Düsseldorf und der Landschaftsarchitektin und Anwohnerin Dipl.-Ing. Hiltrud M. Lintel arbeiten wir für mehr Sicherheit für Radfahrer und mehr Platz für Fußgänger auf Belsenplatz und Luegallee.

 

Offener Brief im November 2018
Belsenplatz und Luegallee: Gut geplant?

 

Sehr geehrte Frau Zuschke,
Belsenplatz und Luegallee sollen zur Baustelle werden. Trotz Baulärms: Wir freuen uns auf ein hoffentlich bürgerfreundliches Ergebnis!
Wir, das sind folgende im linksrheinischen Düsseldorf aktiven Bürgerinnen und Bürger, Fachleute und Vereine:


• BDA Bund Deutscher Architekten – Ortsgruppe Düsseldorf
• Keyworker Oberkasselplus
• VVV Verkehrs- und Verschönerungsverein für das linksrheinische Düsseldorf
• Landschaftsarchitektin und Anwohnerin Dipl.-Ing. Hiltrud M. Lintel
• Verkehrsplaner, Stadtplaner und beruflich Oberkasseler Dipl.-Ing. Hans-Rainer Runge


Im Stadtteil sind unsere Ideen für den Belsenplatz und die Luegallee seit Jahren bekannt. Nun kommt Bewegung in die Planung. Die Rheinbahn hat in diesem Herbst Varianten für Hochbahnsteige am Belsenplatz veröffentlicht und vor Ort in einem Infocontainer ausgestellt.
Die jetzige Planung besteht hauptsächlich aus einem Hochbahnsteig. Der Belsenplatz ist ein ungelöster Verkehrsknotenpunkt. Die Neubauten am Belsenpark (Wohnungen, Büros und ein großes Hotel) lösen zusätzlichen Verkehr aus. Die Flächen für die Fußgänger und deren Aufenthalt werden stiefmütterlich behandelt. Die Fahrradwegeplanung ist weiträumig unklar und wirkt konzeptlos. Die Luegallee als städtebauliches Denkmal der Gründerzeit und schutzwürdiges Rückgrat Oberkassels verträgt keine beliebigen Eingriffe.


Thesen zur Umplanung des Belsenplatzes und der Luegallee


1. Lebensqualität - Schaffung sicherer und stadtteiltypischer Aufenthaltsqualitäten
2. Verkehr - Moderne Balance zwischen den Verkehrsteilnehmern
3. Umfeld - Belsenplatz und alle dahinführenden Straßen mitdenken
4. Bürgerbeteiligung - Mehrstufige Bürger/-innenbeteiligung im Planungsprozess
5. Wettbewerb - Weiterführung der Planung in einem interdisziplinären Gestaltungswettbewerb

 

Offene Fragen, die aus unsere Sicht zu klären sind:


1. Lebensqualität

  • Wie können Belsenplatz und Luegallee als städtebauliche Unikate zeitgemäß weiterentwickelt werden? Zeitzeugnisse zahlreicher Stilepochen seit Düsseldorfs Aufschwung zur Großstadt prägen den Stadtteil – allein der Belsenplatz wird von 10Einzeldenkmälern umgeben.
  •  Wie erhält der Belsenplatz eine Aufenthaltsqualität für alle Nutzergruppen? Eine öffentliche Fläche von ca. 10.000 qm Fläche hat eine hohe soziale Bedeutung. Vermeintliche Zwänge von Verkehr und Funktion müssen hinterfragt werden. Verkehr sollte eine dienende Funktion haben.
  • Nutzen Sie die Chance für eine qualitätvolle Platzgestaltung z.B. durch

o Entfrachtung des Stadtraumes von überflüssigen Ausstattungselementen und Einbauten?
o Entwicklung eines hochwertigen, stadtteiltypischen Pflaster-, Material- und Ausstattungskatalogs?
o Blickachsen?
o Beleuchtung?
o Schutz und Ergänzung prägender Gehölzstrukturen und charakteristischer Einzelbäume, auch als wertvolle Schattenspender?

  • Wie geht es weiter mit der Luegallee, nicht nur als Verkehrsachse, sondern als historisch gewachsener Stadtraum? Wie sieht die Stadtraumgestaltung der zumBelsenplatz führenden Straßen aus?
  • Wie wirken Hochbahnsteige mitten in der Luegallee? Wie erhält man den Allee-Charakter? Wie kann die  Aufenthaltsqualität z.B. mit breiteren Bürgersteigen erhöht werden?

2. Verkehr

  • Wie sieht eine Planung aus der Perspektive des Menschen aus, nicht aus „Windschutzscheiben-Perspektive“ und nicht auf Kosten von Fußgängern, Fahrradfahrern und Klima?
  •  Entsprechen die Zugänge zum Hochbahnsteig den zu erwartenden Fußgängerverkehrsmengen? Ca. 90% der ca. 20.000 Fahrgäste pro Tag sind zum Belsenplatz mit seinem sternförmigen Straßenverteilernetz und den Bushaltestellen gerichtet, ca. 10% zur Luegallee in Richtung Barbarossaplatz.
  • Wie sieht das Radwegekonzept aus?


3. Umfeld

  • Der Belsenplatz verbindet den historischen Teil Oberkassels mit dem modernen Teil (Belsenpark). Bietet sich die Chance, das Planungsgebiet in Richtung Hansaallee zu erweitern und diese Verbindung attraktiver zu gestalten?
  • Wie wird die Verkehrsgestaltung der einmündenden Straßen einbezogen, z.B. bis zur Einmündung der Schanzenstraße in die Belsenstraße? Wie sehen hier die zukünftigen Querungen aus?



4. Bürgerbeteiligung

  • Wie stellen Sie sich im weiteren Verlauf die Beteiligung der Bürger/-innen vor?


5. Wettbewerb

  • Der beste Weg für eine hohe Qualität sind interdisziplinäre Gestaltungswettwerbe. Wie kann ein solcher Wettbewerb für Belsenplatz und Luegallee aussehen?
  • Könnte ein Gestaltungswettbewerb auch für Hochbahnsteige stattfinden? Müssen Hochbahnsteige überall exakt gleich aussehen?
  • Wie können Künstler/-innen im Sinne von Kunst am Bau am Wettbewerb beteiligt werden?

 


Wir begreifen die anstehenden Veränderungen als Chance, die seit langer Zeit drängenden städtebaulichen, gestalterischen und funktionalen Probleme des Belsenplatzes und angrenzender Straßenräume mutig und ganzheitlich anzugehen. Die komplexe Aufgabenstellung erfordert einen integrierten Ansatz über eine rein verkehrliche Betrachtung und das
Planen von Hochbahnsteigen und Schutzstreifen hinaus. Gute Planung braucht Zeit und Akzeptanz!

 

Sehr geehrte Frau Zuschke, aus unseren vielfältigen Anmerkungen können Sie entnehmen, wie sehr uns daran gelegen ist, dass der geplante Umbau des Belsenplatzes und der Luegallee zu einem Erfolg und Gewinn für das linksrheinische Düsseldorf wird. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie unser Schreiben als Einladung zu einem Dialog mit Ihnen sehen. Einem Terminvorschlag Ihrerseits zum persönlichen Austausch sehen wir mit Freude entgegen.


Mit freundlichen Grüßen für die Stadtteilbotschaft des BDA D’dorf: Bettina Bertossi, Georg Döring und Anno Lingens
für die Keyworker Oberkasselplus: Rosi Apitz, Annette Klotz und Joachim Siefert
für den VVV: Georg Eiker, Marcus Dinslage und Markus Loh
H. Lintel und H.-R. Runge

 

Verteiler:
• Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf Thomas Geisel
• Landeshauptstadt Düsseldorf, Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung,
Vorsitzender Dr. Alexander Fils
• Landeshauptstadt Düsseldorf, Bezirksvertretung 04, Bezirksbürgermeister Rolf Tups
• Landeshauptstadt Düsseldorf, Denkmalschutz, Leiterin Svenja Schrickel
• Landeshauptstadt Düsseldorf, Kunstkommission, Vorsitzender Thomas Alvermann
• Landeshauptstadt Düsseldorf, Ordnungs- und Verkehrsausschuss,
Vorsitzender Martin Volkenrath
• Rheinbahn, Vorstand und Arbeitsdirektor Klaus Klar
• Diakonie Düsseldorf-Oberkassel, Silvia Meissler und David Kuhl
• Lokalpresse

 

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