Unsere Projekte

Die Keyworker-Arbeit beruht auf dem Prinzip "Teamwork". Wenn im Plenum ein Thema Zustimmung gefunden hat, bildet sich eine Projekt- oder Arbeitsgruppe, die die jeweilige Frage- und Problemstellung analysiert und diskutiert, bevor ein Ziel definiert und dieses verfolgt wird. Jedes Projektgruppenmitglied bringt sich mit seinen Ideen, Erfahrungen und Fähigkeiten ein. Bei jedem Jour fixe wird im Plenum der Sachstand berichtet, und Probleme werden gemeinsam diskutiert. Die Unterstützung der Mitarbeiter der Diakonie, zentrumplus Oberkassel, ist dabei eine große Hilfe.

 

Zur Zeit sind wir in folgenden Bereichen aktiv:

Themen, die abgeschlossen sind, finden Sie in unseren Archiven

Ausstellungen: -Archiv-

Exkursionen, Führungen, Besichtigungen, Aktionen: -Archiv-

 

Jahresrückblick 2020 und Ausblick auf 2021

 

Auch für die Keyworker Oberkasselplus war das Jahr 2020 geprägt von den Pandemie-Einschränkungen. Nur im Januar, Februar und März konnte unser monatlicher Jour fixe wie gewohnt im Pavillon der Diakonie stattfinden. Nach dem ersten Lockdown trafen wir uns im August und September im Ökotop unter freiem Himmel und im Oktober einmal im Zentrum plus Oberkassel. Zum Glück konnten wir Ende Februar noch unser 10jähriges Bestehen mit einem schönen Fest mit Gästen feiern. Der Titel unseres Jubiläumsheftes "Alles ist möglich" wurde dann durch den Ausbruch der Pandemie leider ad absurdum geführt. Die Arbeitsgruppen und der Französischkreis konnten sich dann nur sehr eingeschränkt treffen. Die geplanten Exkursionen mussten abgesagt werden. Die Arbeitsgruppe "Kunst und Fotografie" konnte jedoch die sommerlichen Lockdown-Lockerungen nutzen, so dass der Besuch der fotografischen Ausstellung "Sichtweisen" im Kunstpalast und der Thomas Ruff Ausstellung im K 20 möglich wurde.

 

Das dreiteilige Projekt "Deutsch-japanische Begegnungen" war natürlich auch von den Corona-Beschränkungen betroffen. Die 2019 in einem Workshop entstandenen deutsch-japanischen Collagen wurden im Zentrum plus ausgestellt, allerdings ohne offizielle Eröffnung. Der zweite Teil des Gesamtprojektes, die Auswertung der 2019 und Anfang 2020 geführten Interviews mit 32 in Düsseldorf und Umgebung lebenden Japaner*innen und Deutschen, konnte durch die Veröffentlichung der Interview-Broschüre zum Abschluss gebracht werden. Die im EKO-Haus der japanischen Kultur geplante Feier zur Übergabe dieser Broschüren an die interviewten Personen konnte coronabedingt leider nicht stattfinden.

 

Offen ist noch der Dritte Teil des Projekts, nämlich die Ausstellung im EKO-Haus Düsseldorf zum Thema „über Distanzen - Deutsch-japanische Begegnungen". Die Ausstellung basiert auf Zitaten aus den geführten Interviews, die Einblicke in japanische Sichtweisen erlauben und uns so eine Idee von den Freuden, aber auch von den Schwierigkeiten eines Lebens in einem „fremden“ Land geben. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Düsseldorfer Oberbürgermeisters und des Japanischen Generalkonsulats. Vieles wurde bereits erarbeitet, aber es ist noch einiges zu ergänzen. Die Eröffnung der Ausstellung musste pandemiebedingt verschoben werden. Wir hoffen sehr, dass wir die Ausstellung endgültig im September 2021 zeigen können. Die Erstellung eines digitalen Rundgangs ist geplant.

 

Sobald wieder Gruppentreffen möglich sind, werden neue Workshops beginnen. Ein Workshop wird sich mit der kreativen Umgestaltung von Lieblingsfotos befassen, ein weiterer Workshop mit einer Einführung in die japanischen Kulturtechniken Kalligrafie und Ikebana. In Vorbereitung ist außerdem ein Projekt, bei dem die Namensbedeutungen der Straßen im Linksrheinischen recherchiert, beschrieben und illustriert werden sollen. Es sollen dabei auch Ereignisse, Erlebnisse, Besonderheiten im Zusammenhang mit den jeweiligen Straßen zusammengetragen werden.

 

 

Jahresrückblick 2019 und Ausblick auf 2020

 

Das Jahr 2019 begann mit der redaktionellen Aufarbeitung der letzten Keyworker-Ausstellung „Rebellion im Dorf – Düsseldorf 68“. Spendengelder ermöglichten den Druck der Ausstellungs-Dokumentation sowie der Textsammlung. Alle an diesem Projekt beteiligten Personen bekamen jeweils ein Exemplar als Dankeschön. Da die Auflage schnell vergriffen war, wurden zusätzliche Exemplare gedruckt, die zum Selbstkostenpreis verkauft wurden. Inzwischen ist auch diese Auflage vergriffen. Die Schriften ernteten viel Lob.

 

Anfang 2019 einigte sich die Gruppe der Keyworker auf ein neues interkulturelles Projekt, das sich in Zusammenarbeit mit dem japanischen Begegnungs- und Hilfenetzwerk Takenokai mit den Beziehungen zwischen der Japanischen Gemeinde in Düsseldorf und Umgebung und der einheimischen Bevölkerung auseinandersetzt. Dabei werden die persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse im Zusammenhang mit den Begegnungen zwischen zwei sehr unterschiedlichen Kulturen im Vordergrund stehen. Mit Hilfe einer Ausstellung und diverser Begleitveranstaltungen sollen Unterschiede dargestellt, Informations- und Kommunikationsdefizite abgebaut und Begegnungsmöglichkeiten geschaffen und erweitert werden. Eine Veröffentlichung der zahlreichen Interviews ist geplant. Die Ausstellung soll in der 2. Hälfte 2020 im EKO-Haus der japanischen Kulturen, Düsseldorf gezeigt werden.

 

Als Mitglied der Stadtbezirkskonferenz (SBK) konnten die Keyworker auch 2019 Mittel aus dem Förderangebot „Projektmittel Seniorenarbeit Düsseldorf“ für einen Kreativworkshop verwenden. In diesem Workshop entstanden Collagen zum Thema „Deutsch-japanische Begegnungen“ unter Beteiligung von Takenokai-Mitgliedern. 2020 soll es wieder einen innovativen künstlerischen Workshop geben.

Auch 2019 beteiligten sich die Keyworker am Infotag der Stadtbezirkskonferenz auf dem Barbarossaplatz.

2019 machten die Keyworker einen Busausflug zur Zeche Zollern in Dortmund sowie eine Tagesfahrt mit der Bahn nach Brüssel, wo im Königlichen Museum der Schönen Künste die Brueghel-Ausstellung besucht wurde. Für 2020 ist u.a. eine Zweitagesfahrt nach Straßburg geplant. Andere Vorschläge werden noch diskutiert.

Auch 2019 beschäftigte uns die Lokalpolitik. Zusammen mit dem VVV, dem BDA, Ortsgruppe Düsseldorf, und einigen Landschafts-, Stadt- und Verkehrsplanern setzten wir uns vielfach ein für mehr Platz und Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger sowie für eine bessere Gestaltung von Belsenplatz, sowie Belsenstraße und. Luegalle, die durch die Einrichtung von Hochbahnsteigen der Rheinbahn umgestaltet werden. Insbesondere führten wir ein Gespräch mit der Planungsdezernentin der Stadt, Frau Cornelia Zuschke. Mit diesem Thema, wird sich die Gruppe sicher auch 2020 befassen.

Die Französische Konversationsgruppe hat sich wegen der großen Nachfrage aufgespalten, trifft sich weiterhin regelmäßig, und auch Horst Nagels Filmnachmittage im zentrum plus Oberkassel finden nach wie vor großen Zuspruch.

Im Februar 2020 feiern wir das zehnjährige Bestehen der Keyworker Oberkasselplus, ursprünglich als Keyworkeratelier gegründet. Inzwischen sind wir zu einer befreundeten Gruppe mit etwa 20 Mitglieder zusammengewachsen. Wir sind dankbar für die freundliche Unterstützung durch die Diakonie, Zentrumplus Oberkassel und pflegen gute Kontakte zu verschiedenen Gruppen und Initiativen im Stadtbezirk. In den monatlichen Treffen im Pavillon werden wir in Zukunft dem zwanglosen persönlichen Austausch mehr Raum geben.

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