Interessengruppe Biographie

„Biografie-Arbeit“ der Arbeitsgruppe Keyworker Oberkasselplus

Biografische Vergangenheit

Das Projekt sollte uns in die Lage versetzen, ggf. prägnante Ereignisse unserer biografischen Vergangenheit zu erkennen und somit vielleicht ein Verständnis für unser gegenwärtiges Verhalten zu erkennen.

Wie schaffe ich es mich zu erinnern?

Fotos oder Gegenstände:

Erinnerungen anregen über Fotos Geschichten Gegenstände Plätze Orte. (Das Gedächtnis der Dinge – Eine Geschichtensammlung mit Fotos von Thomas Brandt (bereits vorhanden in meinem Bestand)

Literatur

Spannend könnte sein sich mit entsprechender Literatur auseinander zusetzen und durch das Hören von Texten vielleicht herauszufinden, wie uns Ältere das Aufwachsen in der Nachkriegsgesellschaft geprägt hat.

(Als Nachkriegskinder gelten in etwa die Jahrgänge bis 1960, deren Eltern als Erwachsene den letzten Weltkrieg erlebt haben).

 

Verarbeitung der biografischen Texte

Eine Möglichkeit ist das Verfahren „Blackout Poetry“.  Aus dem anonymisierten Text werden Worte gefiltert, die in der Reihenfolge ein „Gedicht“, einen Sinnspruch oder auch einen Erinnerungssatz ergeben

Diese Worte können dann kreativ eingerahmt und somit hervorgehoben. Der Name „Blackout Poetry“ stammt daher, dass die Wörter, die nicht zum neuen Satz gehören, häufig komplett geschwärzt werden. Dies ist aber nicht zwingend notwendig, solange der neue Satz klar erkennbar ist. Der Kreativität sind bei der Erstellung der Blackout Poems keine Grenzen gesetzt. Es entstehen kleine Kunstwerke, die dann eingerahmt werden können.

 

I.

1945 - kaum noch Verpflegung

Trommelfeuer der Artillerie

bedrohliche Lage

Rückweg in die Heimat

 

II.

in dicken Tüchern - blaugefroren

die Flucht überleben

Die Wohnung von Bomben zerstört

wohnen bei den Grosseltern

eine Kinderzeit

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