Unsere Projekte

Die Keyworker-Arbeit beruht auf dem Prinzip "Teamwork". Wenn im Plenum ein Thema Zustimmung gefunden hat, bildet sich eine Projekt- oder Arbeitsgruppe, die die jeweilige Frage- und Problemstellung analysiert und diskutiert, bevor ein Ziel definiert und dieses verfolgt wird. Jedes Projektgruppenmitglied bringt sich mit seinen Ideen, Erfahrungen und Fähigkeiten ein. Bei jedem Jour fixe wird im Plenum der Sachstand berichtet, und Probleme werden gemeinsam diskutiert. Die Unterstützung der Mitarbeiter der Diakonie, zentrumplus Oberkassel, ist dabei eine große Hilfe.

 

Zur Zeit sind wir in folgenden Bereichen aktiv:

Themen, die abgeschlossen sind, finden Sie in unseren Archiven

Ausstellungen: -Archiv-

Exkursionen, Führungen, Besichtigungen, Aktionen: -Archiv-

 

Jahresrückblick 2018 und Ausblick 2019

Nicht ohne Stolz blicken wir auf unsere Arbeit im Jahr 2018 zurück. Sie hatte ein besonderes Highlight, das war die gelungene Ausstellung „Rebellion im Dorf – Düsseldorf '68“, die vom 21.9. bis 2.11.18 im Gerhart-Hauptmann-Haus gezeigt wurde. Die Ausstellung präsentierte exemplarisch Ereignisse, Entwicklungen, Initiativen und Aktionen, die für Düsseldorf und die kulturgeschichtliche Umbruchzeit um 1968 wichtig waren. Dabei spielten autobiografische Aspekte von Keyworkern und anderen Zeitzeugen eine wesentliche Rolle. Bei Planung und Durchführung der Ausstellung und der vier Begleitveranstaltungen fanden wir große Unterstützung bei Düsseldorfer Künstlern (z.B. Johannes Stüttgen, Katharina Sieverding, Bernd Jansen, Lutz Mommartz und Carlo Schröter), bei Wissenschaftlern und in Archiven. Die Ausstellung war gut besucht und fand Beachtung in der Presse, und die Begleitveranstaltungen wurden von jeweils zwischen 40 und 150 Interessierten besucht.

 

Während der Projektvorbereitung besuchten wir einige einschlägige Veranstaltungen, z.B. in der Kunstakademie, in der Universitäts-Bibliothek, im Heinrich-Heine-Institut, im Institut Francais und im Aachener Forum für Internationale Kunst, wo international bedeutende Kunst der 68er ausgestellt wurde. Im Jahr 2019 wird eine Dokumentation unseres 68er Keyworker-Projektes sowie eine Textsammlung u.a. mit Zeitzeugenberichten erscheinen.

 

Als Mitglied der Stadtbezirkskonferenz (SBK) konnten die Keyworker Mittel aus dem Förderangebot „Projektmittel Seniorenarbeit Düsseldorf“ für einen Druckworkshop verwenden, in dem für die Ausstellung „Rebellion im Dorf – Düsseldorf '68“ Postkarten mit Sponti-Sprüchen hergestellt wurden. 2019 wird es einen neuen künstlerischen Druckworkshop geben.

 

2019 gibt es wieder die Möglichkeit, für ein innovatives Projekt städtische Mittel zu beantragen.

Verschiedene Projektideen stehen 2019 zur Diskussion, z.B. unter dem Oberbegriff „Begegnungen“ ein Projekt mit älteren Japanerinnen, angelehnt an die Gruppe Takenokei bei der Diakonie zum Kulturvergleich zwischen Japan und Deutschland, sowie ein Projekt zur Begegnung mit der immer größer werdenden Chinesischen Community im linksrheinischen Düsseldorf.

 

Obwohl fast alle Keyworker mit den Arbeiten am 68er Projekt beschäftigt waren, fanden wir noch Zeit für andere Aktivitäten. Beispielhaft zu nennen ist die Führung durch das Kolumba-Kunstmuseum des Erzbistums Köln am 12.3., der Besuch der Keyworker-Ausstellung im Stadtmuseum Düsseldorf „BlickRichtungen – Wie Fenster unsere Blicke lenken“ oder die Bus-Tagesfahrt zum Archäologischen Park Xanten am 9. 7.18. Im Jahr 2019 wird es wieder Atelierbesuche bei Künstlern sowie Exkursionen, z.B. zur Zeche Zollern in Dortmund geben. Andere Vorschläge werden noch diskutiert.

 

Auch 2018 beschäftigte uns die Lokalpolitik, weshalb wir die Sitzungen der Bezirksvertretung 04 regelmäßig aufmerksam verfolgten und 2019 weiter verfolgen werden. Besonderes Interesse gilt den Planungen des Rheinbahn-Hochbahnsteiges am Belsenplatz, die öffentlich vorgestellt wurden. Es kam daraufhin zur Bildung einer Arbeitsgruppe, an der neben den Keyworkern auch der VVV, der Bund deutscher Architekten, Ortsgruppe Düsseldorf, und einige Landschafts-, Stadt- und Verkehrsplaner beteiligt sind. Die Gruppe verfasste einen „Offenen Brief“ an die Planungsdezernentin der Stadt, Frau Cornelia Zuschke, der auch an andere relevante Stellen ging und von der Lokalpresse ausführlich aufgegriffen wurde. Darin werden Anregungen und Vorschläge unterbreitet und Fragen aufgeworfen. Die Gestaltung des Belsenplatzes und der Luegallee wird uns Keyworker mit Sicherheit auch 2019 beschäftigen.

 

Die Französische Konversationsgruppe trifft sich weiterhin regelmäßig, und auch Horst Nagels Filmnachmittage im zentrum plus Oberkassel finden nach wie vor großen Zuspruch.

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