Unsere Projekte

Die Keyworker-Arbeit beruht auf dem Prinzip des Teamworks. Wenn im Plenum ein Thema Zustimmung gefunden hat, bildet sich eine Projekt- oder Arbeitsgruppe, die die jeweilige Frage- und Problemstellung analysiert und diskutiert, bevor ein Ziel definiert und dieses verfolgt wird. Jedes Projektgruppenmitglied bringt sich mit seinen Ideen, Erfahrungen und Fähigkeiten ein. Bei jedem Jour fixe wird im Plenum der Sachstand berichtet, und Probleme werden gemeinsam diskutiert. Die Unterstützung der Mitarbeiter der Diakonie, zentrumplus Oberkassel, ist dabei eine große Hilfe.

 

Zur Zeit sind wir in folgenden Bereichen aktiv:

Themen, die abgeschlossen sind, finden Sie in unseren Archiven

Ausstellung -Archiv-

Exkursionen, Führungen, Besichtigungen, Aktionen -Archiv-

 

Jahresrückblick 2017 und Ausblick 2018

 

Auf das vergangene Jahr 2017 blicken wir Keyworker mit etwas Stolz zurück. Die ehrenamtliche Arbeit der Keyworker war äußerst erfolgreich. Es begann im Januar mit der Ausstellung „Sammelsurium – Von der Magie des Sammelns“, die vom 26.1. bis 3.3.2017 im Gerhart-Hauptmann-Haus gezeigt wurde und von mehreren Veranstaltungen zum Thema „Sammeln“ begleitet wurde. Nicht nur, dass sich über 500 Besucher von den Exponaten der 16 Sammler begeistern ließen und weitere 250 Teilnehmer an den Begleitveranstaltungen teilnahmen – auch das Echo der Presse war sehr positiv, sogar im Fernsehen wurde darüber berichtet. Kurz nach Ende dieser Ausstellung folgte die Buchkunstausstellung „Buch-Metamorphosen - Bücher, die keine mehr sind“; sie lief vom 31.3. bis 12.5.2017 in der Stadtbücherei Rath. Dabei wurden Buchobjekte ausgestellt, die in einem Workshop der Keyworker entstanden sind. Zwischen dem 1.9. Und 16.10.2017 fand  die Ausstellung „In der Wahrheit leben – Aus der Geschichte von Widerstand und Opposition in den Diktaturen im 20. Jahrhundert“ auf Initiative und unter Beteiligung der Keyworker im Gerhart-Hauptmann-Haus statt. In der vierten Ausstellung der Keyworker im Jahr 2017, die ebenfalls im Gerhart-Hauptmann-Haus stattfand und bis zum 15.1.18 lief, stellten zwei Künstler unter dem Titel „Paarweise“ Collagen und Fotografien aus.

Verschiedene Exkursionen und Ausflüge führten die Keyworker 2017 durch: Wir besuchten das Atelier der Künstlerin Nele Waldert, die Pax Christi-Kirche in Krefeld, die Lantzsche Kapelle mit Park in Düsseldorf, das Arp-Museum in Remagen und die Stadt Soest. Für 2018 sind weitere Exkursionen in Planung, z.B. eine Führung durch die Ausstellung "Akademie“ in der Kunsthalle Düsseldorf. Für März planen wir eine Fahrt nach Köln in das Kolumba-Museum des Erzbistums Köln.

Im Rahmen der politischen Stadtteilarbeit nahmen wir die Gelegenheit wahr, die neue Düsseldorfer Beigeordnete für Planen, Bauen, Grundstückswesen und Mobilität, Frau Cornelia Zuschke, unsere Anliegen im Stadtbezirk 4 bei einer – verregneten - Radtour zu erläutern. Konkret engagierten wir Keyworker uns zusammen mit dem Heerdter Bürgerverein gegen ein geplantes, drittes Logistikzentrum im Gewerbegebiet Heerdt, für eine Entwicklungsplanung für den Stadtteil, die einen Verkehrs- und Umweltplan einschließt. Vorrangig setzen wir uns für eine „Neue Luegallee“ ein, die mehr Sicherheit für Radfahrer und mehr Platz für Fußgänger auf Belsenplatz und Luegallee bringen soll. Beim Verkehrsforum der Stadt haben die Keyworker zusammen mit dem VVV ihre gemeinsamen Pläne und Ideen für eine „neue Luegallee“ vielbeachtet und mit weitgehend positiver Resonanz vorgestellt. Die Stadtbezirks-Konferenz, zu der auch die Keyworker gehören, könnte sich vorstellen, das Bedürfnis nach mehr Sicherheit für Senioren als Fußgänger und Radfahrer auf der Luegallee zu unterstützen. Zu den lokalpolitischen Themen hatten wir 2017 bei unseren turnusmäßigen „Bürgertreff  linksrheinisch“ Gäste aus Politik und Bürgervereinen zu Gast. Nachdrücklich verfolgen wir die Pläne für das neue Hallenbad auf der Pariser Straße. Es sieht so aus, als ob unser Wunsch nach einem Bürgertreffpunkt bei der Planung berücksichtigt werden wird. Auch im Jahr 2018 werden wir Keyworker die Entwicklungen im linksrheinischen Düsseldorf aufmerksam und kritisch beobachten und uns einmischen.

Mithilfe der Diakonie Düsseldorf, zentrum plus Oberkassel, haben wir eine eigene Homepage gestaltet und ins Netz gestellt sowie einen Flyer herausgegeben. Gemeinsam mit dem zentrum plus Oberkassel nahmen die Keyworker im Mai 2017 am Seniorenfest teil und unterstützten das Hortensienfest der Diakonie. Auch öffneten wir ein Türchen im Rahmen des „Lebendigen Adventskalenders“, indem wir den Gästen anboten, Weihnachtskarten selbst zu gestalten. Weiterhin fortgeführt werden die Filmnachmittage im zentrum plus, die schon Tradition geworden sind, und die Französisch Konversations-Stunden, die regelmäßig stattfinden.

Neben der politischen Stadtteilarbeit haben wir uns ein neues Projekt mit dem Arbeitstitel „68 plus 50“ vorgenommen. Es wird sich mit der 68er-Bewegung, deren Ursachen und Konsequenzen befassen. Wir  Keyworker, die mehrheitlich in dieser Zeit aufgewachsen sind und davon geprägt wurden, verstehen sich als Teil dieser Entwicklung zu mehr bürgerschaftlichem Engagement. In unserem Projekt wollen wir aus Anlass des „Jubiläums“ im Jahr 2018 unsere persönlichen Erfahrungen festhalten und in einer Ausstellung mit Begleitprogramm Erinnerungen an politische und kulturelle Ereignisse und Erlebnisse im Zusammenhang mit den 68ern sichtbar und erfahrbar machen. Kooperationspartner sind die Diakonie Düsseldorf und das Gerhart-Hauptmann-Haus in Düsseldorf.

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