Collagenprojekt

Karten zwischen Theke und Klo

Ausstellung der 12 "CollaGenies"

Einladungskarte

 

 

Bei der Arbeit

 

 

Karten zwischen Theke und Klo

Gerne geh'n wir abends aus,

in die Bar, ins Lichtspielhaus.

Auch sitzen gern wir im Bistro,

dort müssen manchmal wir aufs Klo.

An der Theke geht’s entlang,

folgen wir der Blase Drang,

sehen aus den Augenwinkeln

etwas Buntes vor dem Pinkeln.

Sind wir dann vom Druck befreit,

haben wir nun auch die Zeit

und bleiben vor dem Bunten steh'n,

ohne rasch vorbei zu geh'n.

Was so bunt im Ständer steckt,

hat die Neugier uns geweckt.

Karten sind es, viele Karten,

die wir interessiert betrachten:

manche schön und manche hässlich,

manche grell und manche blässlich.

Wir fragen uns, zu welchen Zwecken

die Karten in dem Ständer stecken.

Sie kosten zudem gar kein Geld,

was uns als Sammler gut gefällt.

Wir greifen zu, ganz impulsiv,

denn wir sind schlau und kreativ.

Man kann die Karten so gestalten,

dass einen Mehrwert sie erhalten.

Man kann durch Schneiden und durch Kleben

ein Kunstwerk aus der Taufe heben.

Collagen sind es dann am Ende.

Wir hängten sie an diese Wände.

Damit Sie sich daran erfreuen

und den Besuch heut' nicht bereuen.

Rosi Apitz

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